Spam-Mail vom lieben Gott

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 23. Juli 2008

Jetzt schreibt sogar Gott schon Spam-Mails:

Auf diese email kann nicht geantwortet werden, weil sie über eine anonyme Remailerkette versendet wurde.
 
Die unfassbare Wahrheit: Der Mensch erntet was er sät!
Hat Gott möglicherweise tatsächlich die Wahrheit verraten als er sagte: Der Mensch erntet was er sät!
 
1. Was würden Sie als erstes tun, wenn Sie plötzlich zum Milliardär werden würden?

[…]

Liebe deinen nächsten wie dich selbst war die Lehre von dem Propheten Jesus, denn Gott hat bestimmt, dass der Mensch ernten wird was er sät, deshalb sind die Menschen auch für ihr eigenes Schicksal verantwortlich.

So lautet der Anfang und das Ende der Spam-Mail. Dazwischen liegen ca. 14.000 Wörter mit allgmeinem biblischen Blupp-Blupp. Der Ursprung der Mail kommt wohl aus Italien, wenn da mal der Vatikan nicht seine Finger im Spiel hat. 😉

 

Es flackert im medialen Netz

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 17. Juli 2008

Inzwischen sprießen neue Medienblogs wie Pilze aus dem Boden, jeder neue Blog hat in etwa die selben Themen als Inhalt: Vorwiegend Berichte über irgendwelche Affären oder Sextapes von C-Promis. Alles, was es eben auch in die Bildzeitung schafft. Ebenso weit verbreitet sind Blogs zum Thema „Geld verdienen im Internet“.

Beim relativ jungen Blog Medienflackern spricht der Blogtitel schon Bände. Vor drei Tagen ging es dort los. Die Motivation des Bloggers?

Ein weiterer unnützer Blog mit einem Thema, dass es bestimmt schon tausend mal im Internet [gibt.] Ich, arbeitloser Ex-Zivi, der im Moment auf eine Studienannahme wartet […] will sich jetzt mit dem bloggen versuchen. […] Webdesign, normales Design, Marketing, SEO, SEM, Blogschrott, News aus Politik, Pop, Stars, von coolen oder bescheuerten Seiten, coole und miserable Videos, usw.

Diese Motivation und die Themenschwerpunkte scheinen einen allgemeinen Blogging-Trend wiederzugeben. Angeheizt durch „Erflogsstories“ anderer „Medien“-Blogger springen immer mehr auf diesen Zug auf. Primärziel ist wohl nicht, die Leserschaft mit Wortwitz zu beglücken, sondern eher das grosse Los zu Ruhm und Reichtum zu ziehen.

Die Chance mit einem 0815-Medienblog reich zu werden, ist wohl so klein wie mit einem Sechser im Lotto. Das hat man selbst bei Medienflackern schon nach 3 Tagen erkannt: Viele Versuche wenig Erfolge.

Noch schlimmer sind allerdings „Millionäre“ und ihre Webseiten, auf denen sie darüber berichten wie man Millionär wird. Ein Zauberer verrät am Ende der Vorstellung ja auch immer seine Tricks. 😉

Wenn ich einen Trick wüsste, mit dem sich viel verdienen ließe, wäre es wohl das Letzte, was ich tun würde und es aller Welt erzählen. Tricks funktionieren eben nur solange, wie sie fast niemand kennt. Das ist beim Zaubern so, und eben auch beim „Geld verdienen“.

 

Google AdSense Empfehlungen auf dem Abstellgleis

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 01. Juli 2008

Heute morgen hat mich die weniger erfreuliche Mail von Google erreicht, dass das AdSense Empflungsprogramm im August eingestellt wird. Auch andere Blogger wie Jojo haben bereits darüber berichtet. Ich nutze die Empfehlungen zwar erst seit einem Monat wirklich profitabel, allerdings läuft meine Google-Firefox-Kampagne ganz gut und bescherte kanpp 60 Dollar ohne viel dafür tun zu müssen. Umso mehr ist es schade, dass diese Quelle schon wieder versiegen wird, bevor sie so richtig sprudeln konnte. Mal sehen ob die eBay-Firefox-Variante vielleicht auch gut ankommt, was ich allerdings weniger glaube.

 

Amazon weitet die 10 € Grenze aus

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 24. Juni 2008

Bisher gab es bei Amazon für die Vermittlung von Elektronik eine Maximalvergütung von 10 Euro, egal wie hoch der Verkaufspreis war. So brachte bisher die Vermittlung eines 1000 Euro teuren Fernsehers nur 10 Euro, auch wenn man sonst 5% Provision erhält und somit eigentlich 50 Euro gutgeschrieben werden sollten. Da Elektronik gern gekauft wird und zudem meistens nicht billig ist, hat Amazon wohl diese Deckelung eingeführt um selbst mehr zu verdienen.

Die bisher für elektronische Produkte i.R.d. gestaffelten Modells geltende Deckelung der Werbekostenerstattung auf max. 10 EUR pro Artikel wurde auf Produkte der Bereiche Küche, Haus & Garten, Computer & Software sowie auf Drogerie-, Kosmetik- und Badartikel ausgedehnt.

Diese nette Meldung hat mich heute erreicht. Scheinbar verdient Amazon immer noch nicht genug und hat die maximale Provison umfassend gesenkt. Auf billig Artikel wie Bücher, wo eh nie mehr als 1-2 Euro Provision drin liegen, kann man also noch die vollen 5% ausschöpfen. Bei teuren Dingen, die eindeutig in die genannten Kategorien fallen, reduziert sich die effektive Vergütung. Im Falle des Fernsehers sind das lächerliche 1%. Zum Glück gibt es noch andere Affiliate-Anbieter, die einem wenigstens ein bisschen was zahlen. Wenn Amazon so weiter macht, muss man sich nicht wundern, wenn bald die ganzen Partner davonlaufen.

 

Firefox 3 Download Seiten

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 17. Juni 2008

Heute ist der Firefox 3 Download Day. Bei Spreadfirefox will man den Weltrekord mit den meisten Firefox-Downloads an einem Tag schaffen. Bei uns zählt die Zeit ab 19 Uhr. Aber schon jetzt ist die Seite extrem träge, da sie wohl leicht überlastet ist. Aber auch bei Mozilla selbst reagiert der Server nicht mehr so wirklich. Deutsche Seiten wie browser1.de, die mit dem Keyword Firefox 3 Download eine gute Position bei Google haben, sind ebenfalls offline.

Wo also den Firefox 3 downloaden? Alternativ kann auf diesen Firefox-Download zurückgegriffen werden. Clevere Leute surfen mit dem Fuchs. 😉

 

Schneckentempo beim Zahlungsverkehr im Web 2.0

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. Juni 2008

Das Web 2.0 steht für das moderne Internet, alles ist „sozial“ und miteinander vernetzt. Nur eines bleibt verstaubt und veraltet wie im letzten Jahrhundert: Der Zahlungsverkehr.

Wie lange dauert eine durchschnittliche Online-Überweisung? 1-3 Tage, je nach Bank und wohin das Geld fliessen soll. Warum geht das so lange? Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. An den technischen Möglichkeiten sollte es ja nicht scheitern. Ich vermute vielmehr, die Banken verschaffen sich mit einem lange Bearbeitungszeitraum einen „kleinen“ Zinsvorteil, weil das Geld ja noch bei ihnen im Umlauf bleibt.

Warum ich mich aufrege? Weil ich mal wieder angeeckt bin. Ich bestelle am Montagabend eine Ware, die ich bis Samstag brauche. Ich mache extra eine Sonderbestellung mit „nur“ 2 Tagen Lieferzeit (ab Geldeingang) gewählt. Wann ging das Geld ein? Richtig, heute Morgen. Der 2-Tage-Versand kommt daher erst am Montag an, weil der Tag ja schon „angebrochen“ ist. Für Samstagslieferung zahl ich jetzt nochmal extra. Die nette Service-Dame meinte dann, wenn Sie es eilig haben, dann ist Vorkasse per Überweisung die schlechteste Wahl! So so, was gibt es sonst noch als vernünftiges Zahlungsmittel? Auf Rechnung liefert so gut wie keiner, Kreditkarte hab ich keine, und Nachnahme finde ich extrem umständlich. Erstens hasse ich Bargeld, zweitens bin ich als arbeitender Mensch so gut wie nie zu Hause wenn der Paketdienst kommt. Der Nachbar freut sich nicht über Nachnahme-Sendungen und so nimmt der Bote die Lieferung eben wieder mit.

Gibt es überhaupt eine schnelle Zahlungsmöglichkeit? Paypal ist in der Regel recht fix und unkompliziert, kostet aber auch horrende Gebühren, zudem bietet diese Zahlungsart fast kein Shop an. Warum bleibt die gesetzlich vorgeschriebene Ausführungsfrist für Online-Überweisungen auf dem altmodischen Wert von 3 Tagen? Das wäre mal eine sinnvolle Gesetzesänderung: Online-Zahlungen müssen bankenunabhängig innerhlab von 24h ausgeführt werden, egal ob morgens, mittags, abends, wochenends oder feiertags.

 

Goggle – Such die Suchmaschine

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 09. Juni 2008

Zu den Top-Wörtern der beliebtesten Schreibfehlern bei der Websuche zählt „Goggle„. Die Aufstellung der Liste stammt von Yahoo, wo sich Goggle auf Platz 4 befindet. Komisch ist jedoch, dass bei Yahoo scheinbar nach Google, bzw. Goggle gesucht wird. Such die Suchmaschine via Suchmaschine?

Aber auch bei Google selbst wird nach Goggle gesucht, so findet sich Goggle auch in den Google Trends. Basiert dieses Phänomen wirklich nur auf einem reinen Tippfehler, oder gibt es tatsächlich unzählige Leute, die dem Englischen nicht ganz mächtig sind und nach dem Gockel, pardon Goggle, suchen? 😉

 

Einfach Astronaut werden

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 04. Juni 2008

[Trigami-Review]

Wer hat nicht schon als Kind davon geträumt später einmal Astronaut zu werden. Mit einer Rakete abheben und die Erde von oben zu betrachten, zählt bei den meisten Menschen als eine der absoluten Wunschvorstellungen.

Mit dem Dastronauten-Wettbewerb sind solche abgefahrenen Wünsche plötzlich zum Greifen nah. Die Dastronauten sind eine neue Community, in der man sein persönliches Hobby-Raumfahrer-Profil veröffentlichen kann. Mit Bildern, Texten und Videos gilt es die Community zu überzeugen und möglichst viele Stimmen zu erhalten. Dem Gewinner winkt dann ein suborbitaler Raumflug, bei dem man an die grenze zum Weltall abheben darf. Ob man gewinnt hängt allein davon ab, wie man bei den Wählern ankommt.

Zu Beginn der Teilnahme muss man erstmal ein paar Fragen beantworten:

  • Warum möchte ich Astronaut werden?
  • Warum sollte ich gewählt werden?
  • Ich habe keine Angst vor dem Raumflug weil…
  • Wenn ich gewählt werde, dann werde ich…
  • Welche war bisher in meinem Leben die tapferste Tat?

Als gewählter DASTRONAUT gewinnt man dann einen Flug in den Weltraum im Wert von 200.000 US-Dollar. Das Ticket bezahlt Netbridge.TV. Das Geld für das Flugticket muss allerdings erst mal eingefahren werden. Was über ein SMS-Voting geschehen soll. Genaue Flugtermine können allerdings noch nicht genannt werden. Laut dem Veranstalter sind die ersten offiziellen Flüge für Ende 2009 oder Anfang 2010 geplant. Im Moment läuft noch die Testphase, und zwar so lange bis eine umfassende Sicherheit gewährleistet werden kann. Das ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. Wer will denn schon einen Freiflug ins Jenseits gewinnen. 😉

Die Idee hinter der Community ist sicherlich recht spassig, allerdings stellt sich mir die Frage, wie oft ich nach der Anmeldung wieder auf der Webseite vorbeischaue. Ob man nur durch „Astronauten“-Profile und Bewerbungsvideos einen dauerhaften Besucherstrom erzeugen kann, bleibt abzuwarten. Ohne genügend Besucher wird sonst auch das SMS-Voting und somit der Hauptpreis in die Ferne rücken. Aber da eine Anmeldung nichts kostet, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

 

studi.biz – Big Business Portal für Studenten

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 29. Mai 2008

[Trigami-Review]

Mit studi.biz gibt es ein neues Portal für Studenten, genauer gesagt ein „Big Business“-Portal. Auf der Startseite wird man mit zwei großen Buttons empfangen: KASSIEREN und INVESTIEREN! Unter den Bereich „KASSIEREN“ fallen die Verdienstmöglichkeiten, die studi.biz seinen Mitgliedern bietet. Im Bereich „INVESTIEREN“ finden sich aktuelle Angebote für die Mitglieder.

Aber welche Verdienstmöglichkeiten bietet studi.biz genau? Zuerst wäre da D3 zu nennen, die Kurzform für „Deal Deine Daten„. Allerdings kann man sich darunter irgendwie noch nicht viel vorstellen. Ich dachte zuerst an eine Art Job-Vermittlung anhand meiner Fähigkeiten. Aber es ist was Anderes. 😉 Für die Anmeldung gibt es 25 Euro geschenkt, quasi als kleinen Bonus. Dann heisst es weiter:

Wir von studi.biz bekommen deshalb Geld, wenn Du durch uns irgendwo Kunde wirst oder Dich zu etwas anmeldest. Andere stecken diese Kohle einfach ein. Wir wollen sie mit Dir teilen.

Hinter D3 steckt also eine Art Affiliate-Programm, bei dem nicht der Seitenbetreiber alle Provisionen behält, sondern die User mit daran beteiligt werden. Für verschiedene Anmeldungem, Einkäufe und Abos gibt es daher unterschiedliche Vergütungen.

Beispiel: Für ein 6 monatiges Abo der Zeit bekommt man 10 Euro. Das Abo selbst ist nochmal reduziert, es kostet 68,20 Euro statt 80,60 Euro. Abzüglich der 10 Euro Provision kostet es im Endeffekt 58,20 Euro. Aber was kostet so ein Abo anderswo? Beim Post-LeserService gibt es ein ähnliches Angebot: 6 monate Zeit für 68,20 Euro + ein Geschenk, z.B. eine Uhr (BERGMANN 1957). Die Uhr gibts bei eBay für 21,95 Euro. Das Abo kostet also hier im Endeffekt nur 46,25 Euro. Ein Studenten-Abo kostet beim Post-Leserservice 53,30 Euro.

Beim Abo-Angebot hat mich studi.biz daher noch nicht so wirklich überzeugt. Allerdings kann man sich auch bei anderen Services anmelden, die nichts kosten und erhält dafür 2-3 Euro gutgeschrieben.

Neben D3 gibt es noch den Academy Contest, bei dem es 3 x 500 Euro und TUIfly-Gutscheine zu gewinnen gibt. Um mitzumachen muss man einen Film via Handy oder Cam produzieren und veröffentlichen. Eine Jury wählt dann aus.

Letze Einkommensmöglichkeit ist Laptopwerbung via dem Vermarktungspartner smaboo. Bei dieser Werbeform schmückt man seinen Laptop mit einem Werbebanner und bekommt bis zu 25 Euro pro Monat. Im Idealfall also 300 Euro im Jahr. Womit man z.B. einen Asus EEE PC finanzieren könnte.

Als User von sudi.biz muss man Student sein, und seine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen. studi.biz handelt auf dieser Basis wohl günstige Studententarife und Angebote aus.

Insgesamt ist das Angebot noch in der Beta Phase. Um ein paar Euro zu sparen und nicht selbst nach Studententarifen suchen zu müssen, ist es ganz nett. Wobei ich mir unter „Big Business Portal“ erst etwas Anderes vorgestellt hatte, eher in die Richtung von Xing und studiVZ. Vielleicht sollte man den Slogan nochmal etwas überarbeiten oder das Angebot noch weiter ausbauen, und Job und Kontaktmöglichkeiten integrieren.

 

.me-Domains, die Schlacht hat begonnen

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 06. Mai 2008

Seit Mai kann man sich um die neuen .me-Domains aus Montenegro bewerben, bzw. man kann es versuchen. Bis zum 6. Mai konnten sich nur inländische Berwerber mit entspechender Marke registrieren. Ab dem 6. Mai ist es auch für ausländische Markeninhaber möglich, sich zu bewerben. Ab 6. Juni darf sich dann „endlich“ jedermann um eine Domain bewerben. Liegen mehrere Bewerbungen innerhalb einer solchen Periode vor, wird die Domain versteigert. Erst ab dem 17. Juli kann man dann nach dem First-come-first-served-Prinzip zuschlagen. Wobei knapp 3000 Domains im Vorfeld für eine große Bieterschlacht gesperrt wurden, so z.B. help.me und love.me!

Ich habe mich schonmal für zwei Domains beworben, die viel Potential haben und nicht in der Sperrliste stehen. 🙂 Allerdings glaube ich nicht, dass ich der einzige Bewerber bleiben werde, und von daher kann man wohl schon mal sagen: .me sucks! Vorbei die Zeiten, wo man als „früher Vogel“ noch den Wurm fangen konnte.

 



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