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OOXML von Microsoft ist nun ein ISO-Standard

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. April 2008

Wie Heise verlauten lässt, hat nun die ISO offiziell das Dokumentformat OOXML (Office Open XML) zum Standard erklärt. Nun steht neben dem Open Document Format (ODF) ein weiteres „offenes“ Dokumentformat in der ISO-Liste.

Microsoft selbst war angesichts mehrerer Berechnungen von Beobachtern sowie der Veröffentlichung eines inoffiziellen Ergebnisses auf einer Mailingliste bereits am gestrigen 1. April mit einer Jubelmeldung vorgeprescht.

Schade dass es kein Aprilscherz war! Die Spezifikation von OOXML umfasst ca. 6000 Seiten und ist sehr komplex. Was nützt ein offener Standard, wenn ihn keiner ausser dem Hersteller wirklich versteht?

Warum hat man OOXML eigentlich nicht gleich Open Office XML getauft? Dann wäre die Verwirrung um offene Standards perfekt.

 

Lästige Sommerzeit

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 30. März 2008

Heute in aller Früh wurde die Uhr mal wieder eine Stunde nach vorn gestellt – auf Sommerzeit eben. Die Uhrumstellung ist eine lästige Geschichte, die wir „klugen“ Köpfen zu verdanken haben, die dachten, mit der Sommerzeit ließe sich Energie sparen, weil es länger Hell bleibt. Dem ist aber nicht so!

Kalifornische Wissenschaftler haben in einer neuen Studie, in der drei Jahre lang der Stromverbrauch von 7 Millionen Haushalten beobachtet wurde, festgestellt, dass der Stromverbrauch nach der Umstellung auf die Sommerzeit um 1 bis 4 Prozent anstieg.

Umgestellt wird übrigens immer im letzten Sonnatg im März um Punkt 2 Uhr. Und zwar eine Stunde vor! Wer sich das nie merken kann, für den gibt es eine Eselsbrücke: Im Sommer stellen die Straßencafés ihre Stühle vor die Tür und im Winter wieder zurück.

 

Bei Anruf Werbung: 03025555210 und Co

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 27. März 2008

Bei Tutsi beschäftigt man sich schon länger mit dem Thema Telefon-Spammer und Abzocker. Aktuell geht es um die Nummern 03025555210 bzw. +493025555210!

Die Masche ist simple: Es wird ein kurzer und automatisierter Anruf der Handy-Nummer eines ahnungslosen Opfers getätigt. Nach einmaligem Klingeln wird abgebrochen, das Opfer wundert sich, wer angerufen hat und ruft meist zurück. Dann locken Gewinnversprechen vom Band, auf die man natürlich nicht eigehen sollte, denn oft wird man zum Anruf einer teuren 0900-Nummer genötigt. Diese 0900-Mehrwertdienste schaffen aber in diesem Fall wohl nur für den Spammer einen „Mehrwert“.

Hinter der Nummer steckt eine bulgarische Firma, also alles sehr „seriös“ und natürlich nur zum „Wohl“ der Angerufenen! 😉

 

Windows Vista SP1 floppt gewaltig

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 27. März 2008

Vista als neues Betriebssytem ist ein Graus. Alte Anwendungen sind teilweise gar nicht mehr zu gebrauchen, und Dinge laufen viel langsamer als vorher. Dafür ist alles schön bunt und animiert. Aber wer braucht das schon? Zum Arbeiten ist XP wesentlich besser geeignet, ein antändiges Linux-System ist aber nochmal um Welten besser.

Probleme mit IPv6 sind z.B. ein nerviger Teil im Vista-Alltag. So kappte Vista bei einem Bekannten immer mal wieder die Verbindung zum Router. Nachdem ich dann IPv6 deaktiviert hatte, lief es plötzlich. Nachdem der Bekannte dann dummerweise ZoneAlarm installiert hatte, ging der Spaß von vorne los. Irgendwie ist das Teil auch nicht kompatibel zu Vista. Selbst ein beenden des ZoneAlarm-Prozesses brachte keinen Erfolg. Die Verbindung wurde immer wieder gekappt. Eine Deinstallation schaffte wieder abhilfe.

Voller Erwartungen steckten nun viele der geplagten User und warteten auf das Service-Pack 1 für Vista. Aber auch das Update floppte gewaltig.

Internetforen quellen seit dem Release des Vista-Service-Packs über. Tausende Nutzer können ihre Rechner nach dem Update nicht mehr in vollem Umfang nutzen. Die Beschwerdeliste reicht von gesunkener Rechnerleistung bis zu Bluescreens und kompletten Systemabstürzen.

Als Tipp: Finger weg von Vista. Beim kauf eines neuen Rechners entweder XP dazu buchen, oder eben gleich auf eine kostenfreie Linux-Distribution setzen. Ubuntu ist eine schöne Alternative.

Via Basic Thinking

 

freie-auswahl.de – Planet49 und die Gewinnspiel-Abzocke

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 17. März 2008

Eine Pop-Up-Werbung der etwas anderen Art sprang mir kürzlich beim surfen entgegen:

Planet49 Pop-Up

So, ich hab also die „freie Auswahl“ gewonnen. Ein unbedarfter Anwender könnte doch glatt meinen er hätte bereits einen der drei Gewinne in der Tasche. Und obendrauf ist mir noch eine 5-Sterne Nil-Kreizfahrt sicher, was eine Kreizfahrt ist, weiss ich leider nicht. Aber was soll’s, ich habe dann www.freie-auswahl.de kurzerhand besucht. Ein „Service“ von Planet49.com, dort stand dann tatsächlich auch noch was von einer 5-Sterne Nil-Kreuzfahrt!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel gibt man dann sein Werbeeinverständnis, womit das Geschäftsmodell erstmal klar wäre. Richtig perfide wird es allerdings wenn man sich weiter anmeldet.

Kreditkarten Geschenk

Als „Geschenk“ ist schonmal eine „Gratis“-Kreditkarte vorgemerkt, der Anwedner soll ja nicht durch lästiges Klicken von seinem Geschenk abgehalten werden. Ein Blick in die AGB offenbart dann den Spaß, den man sich unter Umständen mit der Karte einhandelt:

Sollzins, Einkäufe (Teilzahlung, 19,9% p.a. Effektivzins) pro Monat 1,53 %
Sollzins, Bargeld (25,9% p.a. Effektivzins) pro Monat 1,94 %
Gebühren pro Mahnung (EUR) 7,5

Die Zinsen werden pro Monat angegeben, sehr seriös, aufs Jahr ergibt sich ein stolzer Zinssatz, der in den Klammern als Effektivzins ausgewiesen ist. Hat man sich gegen die Kreditkarte entschieden, ist man aber noch lange nicht am Ziel. Auf der Folgeseite wird man gebeten seinen Freunden vom Gewinnspiel zu erzählen, natürlich gleich mit Email-Adressfeldern. Wollte ich aber auch nicht machen.

Freunde einladen

Mit einem netten Layer wird man nochmals zum Einladen animiert. Aber hey, ein „Gewinn“ reicht mir. Also weiter. Was folgt ist ein Hinweis auf den erstmal kostenlosen RTL-Club. Langsam nervt es. Auf der letzten Seite kann man dann noch weitere „Geschenke“ in Anspruch nehmen, entweder man trägt sich für einen Monat in 100-Gewinnspiele ein, oder man nutzt einen 50-Euro-Gutschein von Bertelsmann. Die Masche ist wie immer die Selbe: Erstmal ist alles kostenlos, man hat zwei Wochen Zeit zu widerrufen, dann folgt ein kostenpflichtiges Abo.

Die kostenlose Nil-Kreuzfahrt hätte ich bei den ganzen Geschenken ja fast vergessen. Eine „Yvonne“ will sich in den nächsten Tagen bei mir melden. Dumm nur, dass meine Email-Adresse inzwischen nicht mehr existent ist.

Beim zweiten Anmeldeversuch wurde ich übrigens mit noch mehr „Geschenken“ zugeballert, u.A. ein CHIP-Abo und die Teilnahme an Produkttests. Würde man alle netten „Geschenke“ annehmen, wäre man wohl einen Tag lang beschäftigt alle schwebenden Verträge zu widerrufen.

 

Google macht in Autos?

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 13. März 2008

Google macht bald in Autos?„, so die Frage von Robert Basic. Ich denke nicht! Auch bei Google zieht man wohl den Gang aufs Klo vor. Wer kratzt denn gerne Sch…. von der Fussmatte? 😉

 

Google Büros – Alice im Wunderland

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 11. März 2008

Google schafft seinen Mitarbeitern ein kreatives Umfeld. In den Google Büros in Zürich gab es kürzlich einen Einblick in die heiligen Hallen. Ich selbst durfte einen Teil der Räume bei einer Führung, im Rahmen einer Google-Session mit Vint Cerf, schon live beäugen. Für alle, die auch gerne einen kurzen Blick in die Büros und Sitzungszimmer werfen möchten, hier ein paar Best of Bilder:

Meeting Egg
Meeting Egg

Meeting Gondel
Meeting Gondel

Meeting Iglu
Meeting Iglus

Google Rutsche
Verbindungsrutsche

Kreativ ist es mit Sicherheit, ob es allerdings auch die Produktivität fördert ist wohl ein Geheimnis von Google. Neben solchen Skurrilen-Konferenzräumen, bieten die Büros noch Billard- und Spiel-Zimmer, sowie ein All-Inclusive-Bistro.

 

Grußkarten verschicken

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 06. März 2008

Bei Uwe Tippmann findet sich die Top-Liste der für Deutschland relevanten Keywords. Die allseits beliebten Grußkarten liegen bereits an Position 6! Ich wusste gar nicht, dass sich elektronische Grußkarten einer solchen Beliebtheit erfreuen. Wenn überhaupt hab ich bis jetzt nicht mal ein Dutzend Karten in meinem Leben verschickt.

Meistens sind die Motive langweiliger Einheitsbrei, oder aber man muss sich kostenpflichtig für einen Service registrieren. Zwei Argumente, die gegen die Verwendung von Grußkarten sprechen.

Für Webseitenbetreiber scheinen sie allerdings lukrativ zu sein. So bietet web.de seinen Premium-Mitgliedern eine breite Palette an Karten an, während die Free-Mail-Kunden mit einer Handvoll zurechtkommen müssen. Auch bei Yahoo! hatte man wohl gedacht mit Grußkarten etwas erreichen zu können. Sucht man bei Google nach „Grußkarten“, taucht der Service Yahoo! Grußkarten ganz weit vorne auf. Lustig wird es dann, wenn man die Seite besucht:

Dieser Service wurde leider eingestellt. So finden Sie alternative Möglichkeiten, Ihren Freunden und Ihrer Familie Mitteilungen zukommen zu lassen. Klicken Sie hier für eine ganze Auswahl an Grußkarten-Services im Internet. Als weitere Möglichkeit gibt es auch Yahoo! Mail, mit dem Sie schnell und einfach E-Mails an Freunde und Familie versenden können. In der neusten Version von Yahoo! Mail ist auch Chat integriert, so dass Sie Ihre Freunde ohne Zeitverlust kontaktieren können, wenn diese gerade online sind.

Scheinbar hat man bei Yahoo! erkannt, dass ein Grußkarten-Service doch nicht so lukrativ ist. Und irgendwie ist er auch recht überflüssig, wenn man auch so miteinander kommunizieren kann. Wer trotzdem Grußkarten braucht, hier ein paar Seiten:

 

5 Milliarden Dollar Klage gegen Google

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 18. Februar 2008

Dylan Stephen Jayne verklagte bereits Ende Septemner Google auf 5 Milliarden Dollar, weil er seine Sozialversicherungsnummer im auf den Kopf gestellten Google-Logo zu erkennen glaubte. Die Klage wurde natürlich abgewiesen. Daraufhin ging er in Berufung und hoffte erneut auf die große Kohle. Aber es war wieder vergebens.

Irgendwie scheint heute jeder jeden verklagen zu wollen. Ohne Arbeit vom Gewinn anderer zu profitieren scheint eben modern zu sein. Ähnlich kann man auch mit dem Versand von Massen-Abmahnungen seinen Lebensunterhalt bestreiten.

 

Geeks, Nerds und Dorks

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 13. Februar 2008

Eben stellte sich mir die Frage, was der Unterschied zwischen einem Geek, einem Nerd und einem Dork ist? Alle Begriffe stehen ja mehr oder minder für „Computer-Freak“. Ich musste nicht lange suchen, bei Militant Geek fand ich eine Antwort. In dem Vergleich der drei Personengruppen kommen die Geeks am besten weg. Gefolgt von den Nerds und zuletzt die Dorks. Ein Geek ist eine Art Technikjunkie mit einer gewissen Coolness, aber eben trotzdem ein Freak. Ein Nerd ist eher computerfixiert und spielt eine Aussenseiterrolle, ist aber kreativ und intelligent. Ein Dork ist ebenfalls ein Aussenseiter mit sonderbaren Interessen, im Vergleich zum Nerd allerdings dumm und einfältig.

Kleines Beispiel gefällig? Lieblingsspielzeug in der Kindheit:

Geek: Legos
Nerd: Barbie– Action-Figuren
Dork: Die eigene Rotze

Und wie siehts mit Nerds und Frauen aus?


Nerds, gefunden bei BasicThinking.

 



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