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Gehirn und Geist in Form bringen

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juli 2009

[Trigami-Review]

Wenn der Geist willig ist, sollte man auf sein Gehirn hören und regelmäßig lesen, welche neuen Erkenntnisse die Wissenschaft im Bereich Psychologie, kognitive Hirnforschung oder auch Sprache immer wieder gewinnt. Das Magazin Gehirn und Geist bietet eine Vielfalt an fundierten und aktuellen wissenschaftlichen Artikeln, die verständlich und anschaulich aufbereitet interessante Einblicke in Gehirn & Geist erlauben.

Dabei ist das Ergebnis intensiver Glücksforschung die Summe langjähriger Erfahrung und professioneller Arbeit, welche der Verlag Spektrum der Wissenschaft bereits in mehreren Magazinen und Projekten sammeln und perfektionieren konnte.

Insofern hat es weniger mit Glaube als vielmehr mit Überzeugung zu tun, wenn man sich entscheidet, den Konzepten von Gehirn und Geist auf den Grund zu gehen und spannende Beiträge aus Wissenschaft und Gesellschaft zu lesen.

Die Themenvielfalt erstreckt sich hierbei von Emotionstheorien über Sammeln, welches Leiden schafft, bis hin zu Themen wie Alzheimer, Demenz oder auch den allen Menschen immanenten Spieltrieb. Ganz ernst sind dabei in jedem Fall die spannenden Interviews, anschaulichen Grafiken und informativen Features und Texte in dem Magazin, ohne dabei trocken und allzu akademisch zu sein. Schließlich ist das Gehirn ein Organ, welches voller Leben, Aktivität, Fantasie und Farbe steckt.

All dies und mehr gilt es zu entdecken – ganz unverbindlich, bequem und unkompliziert. Man kann einfach ein kostenloses Probeheft bestellen und selbst herausfinden, was alles im Fachmagazin Gehirn und Geist steckt. Alles, was man dabei machen muss, ist einen Fragebogen auszufüllen und sich dann ganz dem Schmökern, Lesen und Staunen hinzugeben. Sollte entgegen der Erfahrung der Redaktion einem das Heft nicht gefallen, muss man es nicht abbestellen! Schließlich sollen Leser gewonnen und nicht festgebunden werden.

Wenn man sich entschließt, das Magazin Gehirn und Geist im Abonnement zu beziehen, profitiert man gleichzeitig von vielen Vorteilen. Ein vielfältiger Lesershop, zahlreiche Ausgestaltungs- und Vergünstigungsmöglichkeiten der Abonnements und natürlich reichlich Lesestoff fürs Gehirn und Gemüt. Jeden Monat kann man Zeuge der aktuellen und letzten Erkenntnisse der Gehirnforschung werden und mitreden, wenn es um Fragen rund um die Bereiche Psychologie, Hirnforschung, Evolutionspychologie oder andere spannende Themenfelder geht.

Wer sich also einer individuellen Neurogenese unterziehen und frische Nervenzellen im Gehirn entstehen lassen will, der ist eingeladen das breite Spektrum der Wissenschaft in dem kostenlosen Probeheft unverbindlich kennen zu lernen.

 

Mozilla bringt Firefox 3.0.11 Download

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. Juni 2009

Es gibt mal wieder eine neue Version des beliebten Open Source Browsers Firefox. Mozilla hat nun Firefox 3.0.11 veröffentlicht.

Wie man den Release Notes entnehmen kann, behebt Version 3.0.11 mal wieder einige Probleme:

  • Mehrere Sicherheitslücken wurden geschlossen.
  • Mehrere Stabilitätsprobleme wurden behoben.
  • Mehrere Probleme mit der internen SQLite-Datenbank wurden gemeldet, die nun durch ein Update auf eine neuere Version behoben wurden.
  • Ein Problem im Zusammenhang mit der Lesezeichen-Datenbank wurde behoben.

Aktualisieren lohnt also wie immer, wobei die vielen Updates in letzter Zeit langsam etwas nervig werden.

 

Bing.de – Neue Suchmaschine von Microsoft

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juni 2009

Microsoft hat mit Bing eine neue Suchmaschine gestartet, die Google das Wasser reichen soll. Sieht man von dem Layout mal ab, ähnelt die Suchmaschine auf den ersten Blick stark der Google-Suche. Eine Suche nach speziellen Begriffen wie z.B. Blogtotal, bringt ähnliche Ergebnisse wie Google. Wobei bei Bing die Unterscheidung nach Gross/Kleinschreibung stark auffällt. Sucht man nach „blogtotal“ steht eine andere Seite an der 1, wie wenn man nach „Blogtotal“ sucht.

Richtig gut ist aber die Videosuche geworden:

Bing.de - Suchmaschine

Fährt man mit der Maus über das Vorschaubild zum Video, wird ein Ausschnitt des Videos abgespielt. In der Seitenleiste können die Ergenisse nach verschiedenen Eigenschaften gefiltert werden, z.B. nach Grösse oder Herkunft.

Auf den ersten Blick sieht Bing im Vergleich zu anderen Google-Konkurrenten deutlich besser aus. Cuil war zwar der Hype im letzen Jahr, ist aber irgendwie von der Bildfläche verschwunden, weil nicht wirklich innovativ. Und Wolfram Alpha liefert zwar sematische Ergebnisse, z.B. bei der Suche nach „distance between berlin and munich“ kommen 313 Meilen, 503,7 Kilometer etc. heraus, bei normalen Suchbergiffen wie Blogtoal kommt aber nichts raus.

So gesehen, hat Bing erstmal ein paar nette Neuerungen und zudem noch brauchbare Ergebnisse. Es wird sich zeigen wie gut Bing bei den Suchenden ankommt.

 

Abzocke mit Hausaufgaben.de, Gebrüder Schmidtlein, die Redcio OHG und Olaf Tank

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juni 2009

Der 24-Jährige Stephan Hermann aus Ludwigsburg staunte nicht schlecht, als er 84 Euro für ein Online-Abo einer Hausaufgabenseite bezahlen sollte, zuzüglich 39 Euro Verzugsgebühren. Er hatte zuvor weder eine Rechnung erhalten, noch hatte er sich überhaupt für den Hausaufgabenservice angemeldet, denn zur Schule geht er schon lange nicht mehr. Die besagte Seite wird unter dem Namen hausaufgaben-heute.com betrieben und hat zahlreiche Nebendomains, wie hausaufgaben.at und hausaufgaben.de!

Ein Blick auf die Seite offenbart eine klassische Abofalle. Es wird ein Anmeldeformular an prominenter Stelle platziert, viele schöne Infos werden versprochen und der Preis ist in kleiner Schrift am Rand platziert. Der Text ist zudem kein richtiger Text, sondern eine Bilddatei, was das Kopieren der Angaben erschwert.

Ein Blick in die AGBs offenbart die Abzocke nur schwer:

Informationen zum Widerrufsrecht und Belehrung:
Der Kunde kann seine auf Vertragsschluss gerichtete Erklärung (§ 1 Abs. 2 AGB: „Anmeldung“) innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Redcio OHG
Geschwister-Scholl-Straße 4, 65428 Rüsselsheim

Fax: 0180-5060530-329 (0,14€/min) a. d. dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise a.d. Mobilfunknetz
E-Mail an: support@hausaufgaben-heute.com

Scheinbar also keine Risiko, einfach eine kurze Mail, wenn die Seite nach der Anmeldung ihren Preis nicht wert ist und schon ist man raus? Weit gefehlt, denn der nächste Satz ist heikel:

Das Widerrufsrecht des Kunden besteht nicht, wenn der Dienstleister mit der Ausführung der Dienstleistung innerhalb von 7 Werktagen ab Vertragsschluss begonnen hat oder der Kunde dies selbst veranlasst hat.

Das Widerrufsrecht wird einem also wieder abgesprochen, denn die Dienstleistung dürfte wohl sofort mit Erteilung des Zugangs erbracht werden. Inwieweit diese Klausel wohl rechtens ist, sei dahin gestellt, ich denke vor Gericht dürfte Sie keinerlei Bestand haben.

Betreiber der Seite ist die Redcio OHG, ein Unternehmen der Gebrüder Schmidtlein, die wohl schon länger ihr Unwesen mit solchen Seiten treiben und ihren Firmennamen darum geändert hatten, wie E-Recht 24 schon berichtet hatte.

Geldeintreiber spielt der Rechtsanwalt Olaf Tank, der auch schon im Zusammenhang mit der Content Services Ltd. aufgefallen ist, die unter Anderem die Abofallenseite opendownload.de betreiben. Eine weitere perfide Seite, die eigentlich kostenlose Software, zum kostenpflichtigen Download anbieten.

Weitere Seiten, bei denen man sich besser nicht anmelden sollte:

azureus-download.com
basteln-heute.com
basteln-ultraeinfach.de
basteln.at
cocktails-heute.com
drogen-heute.com
drogen.at
fabrikverkauf-adressen-finden.de
fabrikverkauf-heute.com
fabrikverkauf.at
games-heute.com
gedichte-heute.com
gedichte-himmel.de
gedichte.at
geldverdienen-heute.com
hausaufgaben.at
hausaufgaben.de
hausaufgaben-heute.com
i-grusskarten.de
kunst-heute.com
kunst.at
lehrstellen-heute.com
lehrstellen-paradies.de
lehrstellen.at
lexikon-heute.com
namen-heute.com
p2p-heute.com
pflanzen-heute.com
rauchen-heute.com
referate-u-hausaufgaben.de
rezepte-selber-kochen.de
routenplanung-heute.com
routenplaner-ol.de
songtexte-heute.com
songtexte-paradies.de
sternzeichen-heute.com
sternzeichen.at
songtexte.at
steuer-heute.com
suchen-heute.com
suchen.at
tattoo-heute.com
tattoo-mega-archiv.de
tiere-heute.com
tiere.at
tierheime-heute.com
vornamen-heute.com
willst-du-mein-freund-sein.com
witze-heute.com

 

Dr. Oliver Pott’s Blaupausen Seminar – Weg zum Millionär

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 26. Mai 2009

Dr. Oliver Pott zeigt den Weg zum Multimillionär. Wer noch nie etwas vom Marketing- und Internet-Experten gehört hat, kein Problem, ich hatte bereits schon einmal einen Beitrag zu einem Ratgeber von Oliver Pott geschrieben: Geld verdienen im Internet.

Ich mache auch gar keinen Hehl daraus, dass ich für jeden, der sich das gratis E-Book von founder.de herunterlädt, vom Doktor eine kleine Provision erhalte. Es kostet ja nichts, und sich zu informieren schadet auch nie, egal wie gut oder schlecht die Tipps sind. Das gratis E-Book is ein geschicktes Modell für Dr. Pott, denn seine kostenpflichtigen Buch- und DVD-Titel sind sehr reisserisch, viele Neukunden finden so den Weg zum Founder. Auch ich habe das ein oder andere Produkt von Pott im Anschluss an den gratis Report gekauft, mehr aus Neugier als aus dem Bedarf heraus.

Die Psychologie mit der Dr. Oliver Pott seine Leser heiss auf neue Produkte macht, hat was für sich. Allerdings stumpft man nach der x-ten Mail mit unglaublichen Angeboten stark ab und der normale User meldet sich wohl vom kostenlosen Newsletter wieder ab.

Jüngstes „Produkt“ das Oliver Pott an den Mann bzw. die Frau bringen will, ist ein Seminar in München, was unter blaupause.de beworben wird und den grössten Zahltag deines seines Lebens verspricht. Eine 1:1 Anleitung, wie man im Stil von Oliver Pott Millionen machen kann. Die Betonung liegt auf kann! Die VIP-Tickets kosten 699 Euro zum Frühbucherpreis, die normalen Tickets 399 Euro. Nach dem 30. Juni kostet der Spass dann jeweils 200 Euro mehr.

Für eine Person ergibt das sicherlich einen grossen Zahltag, aber für den Rest? Die DVDs, die ich von Oliver Pott kenne, sind zwar ganz nett anzusehen, sind aber für den Inhalt und Umfang „leicht“ überteuert. So ist das Material was meist auf 6 DVDs verteilt wird, wohl ohne Probleme auf einer DVD unterzubringen. Und ich befürchte bei dem Seminar wird es sich ähnlich verhalten.

Von unzufriedenen Pott Kunden liest man an manchen Stellen, von daher könnte es an dem Seminar vielleicht sogar lustig werden, wenn sich manch einer mehr für sein Geld erhofft hatte. Denn eines kann man schon jetzt sagen, Millionär wird man nicht mit einer 1:1-Anleitung. Solche Seminare sind nur interessant wenn man Geld übrig hat, und die psychologischen Tricks der Speaker beobachten will.

Was haltet ihr von Oliver Pott, solchen E-Books und DVD-Sets und vor allem von Millionärssemiaren?

 

Gmail Fehler: Google Mail aktuell offline?

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 08. Mai 2009

Sowas ist man von Google eher selten gewohnt, aber aktuell scheint Gmail seinen Dienst zu verweigern und zeigt einen Fehler an:

Gmail Fehlermeldung

Sehr unschön, zumal auch die IMAP-Schnittstelle davon zu betroffen sein scheint.

Update: Problem behoben.

 

Firefox 3.0.10 behebt Absturzprobleme von 3.0.9

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 29. April 2009

Nachdem erst vor wenigen Tagen die neue Firefox-Version 3.0.9 veröffentlicht wurde, gibt es bereits schon wieder ein neues Update auf Version 3.0.10. Mit der Vorgängerversion hatte sich ein Absturzproblem im Zusammenhang mit dem HTML-Validator eingeschlichen, wie ZDNet berichtete. Darum kann man allen Nutzern von Firefox 3.0.9 nur raten das Update durchzuführen. Für alle die noch gar keinen Firefox haben, empfehle ich wie immer den Firefox Download.

Achja, wo wir es gerade von Firefox haben, an dieser Stelle sei nochmal auf die Firefox-Blogparade von Susann hingewiesen.

 

Erfahrungen zum Google PageRank Update

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 03. April 2009

Vor ein paar Tagen war es mal wieder soweit, Google hat mal wieder ein PageRank-Update durchgeführt. Nachdem Blogtotal das letzte mal von einem PageRank 3 auf 5 hochgestuft wurde, folgte nun wieder eine Abwertung auf 4.

Die Gründe? An den einkommenden Links kann es nicht liegen, die sind nicht zurückgegangen. Was zurückgegenagen ist, ist meine Posting-Frequenz, vielleicht hat das einen Aussschlag gegeben. Oder es liegt an „bösen“ Links, die Big-Google als gekauft einstuft? Man weiss es eben nicht genau. 🙂

PageRank hin oder her, die Besucherzahlen haben darunter nicht gelitten und ausser einem Kriterium für Link-Werbepreise, ist der PageRank irgendwie vernachlässigbar. Was habt ihr in euren Blogs für Erfahrungen mit dem aktuellen PageRank-Update gemacht? Und vor allem, ging er diesesmal allgemein eher hoch oder runter?

 

Dockland Hamburg – Beautyqueen

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Stefan am 28. März 2009

Zwei Bilder von mir – das Dockland ist wohl eines der beliebtesten Objekte für die örtlichen Fotografen in Hamburg. Auch bei mir hat der Finger nervös gezuckt, als das Gebäude in meinem Sichtfeld auftauchte.

Dockland Bild 1

Dockland Bild 2

Was haltet Ihr davon? Übrigens – es gibt auf der Website vom Dockland eine Webcam für alle, die gerade nicht in Hamburg sein können um dieses Meisterwerk der Architektur live zu sehen. Die Cam ist allerdings wohl gerade nicht im Betrieb.

 

Abzocke mit der Roulette-Methode

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Januar 2009

Pünktlich zum Jahresbeginn häufen sich die Werbebotschaften im Stil von „400 Euro täglich verdienen – ohne Arbeit“. Die weniger lustigen Seiten schnelleseinkommen.net oder casino-methode.de versprechen genau diesen Quatsch. Mit ein paar Werbetexten und den üblichen Erfolgsgeschichten werden leichtgläubige Surfer heiss gemacht. Via E-Mail bekommt man dann die nötigen Infos zum System. Im Fall von schnelleseinkommen.net reicht es sogar aus, direkt die Unterseite newsletter.htm aufzurufen, dort steht auch schon alles drin, so kann man sich die Angabe seiner Email sparen.

Das Prinzip: Der uralte Verdopplungs-Trick. Man setzt 1 Euro auf eine Farbe (z.B. rot), verliert man, verdoppelt man den Einsatz auf 2 Euro und setzt wieder auf rot. Dieses Spiel macht man so lange, bis man mit rot gewonnen hat. Am Ende hat man dann als Gewinn den Grundeinsatz, also 1 Euro. So macht es erstmal den Anschein, man könnte nichts verlieren, denn früher oder später muss die richtige Farbe kommen. An der Sache gibt es allerdings 2 Haken:

1. Das begrenzt zur Verfügung stehende Kapital
2. Das Tischlimit

Es kommt nicht selten vor, dass eine Farbe 10-20 mal am Stück kommt. Fängt man mit 1 Euro an, so schaukelt sich der Einsatz sehr schnell in Dimensionen > 1000 Euro hoch. Selbst wenn man das nötige Geld hat, gibt es bei allen Casions Tischlimits, d.h. man darf z.B. nicht mehr als 500 Euro setzen. Am Ende gewinnt eben immer das Casino.

Der Betreiber der Seite schnelleseinkommen.net soll ein gewisser Mathematiker names Gerhard Rüger sein, der das System „entdeckt“ hat und angeblich diverse Online-Casions kennt, die eine „Schwachstelle“ haben. Netterweise bietet er Links zu den Seiten an und verdient so nette Provisionen an den Verlusten, die die Spieler später mit der Anwendung des Systems machen. Der Link zum Impressum führt übrigens ins Nichts. Die Whois-Abfrage auf der Domain offenbarte eine Adresse in Panama, mit der vertrauenswürdigen E-Mail „wow_gamer@freenet.de“. Scheint so, als ob Herr Rüger gerne World of Warcraft zockt.

Das Perfide an der Rüger-Masche ist, dass das Verdoppeln als neues System verkauft wird:

Frage: Ich habe von einem ähnlichen System schon mal gehört. Dort wurde aber nicht gewartet bis eine Farbe 5 Mal nicht erschienen ist. Ist es das Gleiche?

Antwort: Bitte begehen Sie nicht diesen Denkfehler! Die Idee vom Verdoppeln im Verlust fall ist mit Sicherheit keine Neuigkeit. Diese Spielstrategie gibt es seit Jahrzehnten. Das Problem im Einzelfall ist, dass einzelne Farben zu häufig ausbleiben können, und Sie deshalb irgendwann einfach kein Kapital zum Verdoppeln des Einsatzes mehr haben.

Mein System basiert einzig und allein um die Erforschung des vom Online-Casino verwendeten Zufallsgenerators. Das System nutzt eine kleine Lücke im Algorithmus dieses Generators, der in den ersten 25 Minuten immer für ausgeglichene Permanenzen sorgt.

Es wird ein wenig von Algorithmus und Zufallsgenerator gesprochen, um mit ein paar technischen Füllwörtern das System als praktikabel erscheinen zu lassen.

Damit das System funktionieren kann, müssen Sie einen Betrag über 45 Euro einzahlen. Zahlen Sie weniger ein, aktiviert sich der RNS-Generator im Low-Level Mode, wo sich das Casino vor Ausbeuten kleiner Spieler mit 5 oder 10 Euro Einzahlung schützt.

Der magische „RNS-Generator“ soll die Gewinne bringen. Wo das Teil laufen soll, wird allerdings niergends erwähnt. Dafür der Hinweis, dass man gleich viel Geld setzen soll, sonst würde man im „Low-Level Mode“ landen. Bzw. der ominöse Generator. 😉

Der Betreiber von casino-methode.de war bei der Umsetzung schon leichtsinniger. Die Domain ist auf eine deutsche Adresse registriert und gehört einem Christopher Koch.

Vor vier Jahren habe ich ein unglaubliches System entwickelt, welches meine finanziellen Status geändert hat.

Das System ist vom Grundprinzip dasselbe wie von Herrn Rüger. Es werden sogar fast die gleichen Casinos beworben. Ebenfalls gemeinsam haben die beiden Seiten, den nicht funktionierenden Link zum Impressum.

Im bekannten Roulette-Forum kann man dann solche Beiträge, von Teilnehmern lesen, die ihr Geld verspielt haben:

Hab 50 Euro bei Roulette eingesetzt 1 euro rot usw hat nicht hingehauen immer schwarz 4 mal dann 2 mal 0 meine 50 euro warn schneller weg als ich schauen konnte nettes system gute abzocke ich hab eh schon kein geld und dann sowas dankeschön.

Tipp: Finger weg von solchen Systemen!

Ernsthaft Geld verdienen kann man im Übrigen mit den Tipps aus dem kostenlosen E-Book Moneyblogger.

 



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