Blogsuche:

Inside Mega-Downloads.net

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. August 2009

Vor kurzem war ich auf der Suche nach neuen Affiliate-Programmen, die ich hier auf Blogtotal zusätzlich bewerben könnte. So bin ich dann beim Partnerprogramm von Firstload gelandet. Zum einen hat Blogtotal eine junge Zielgruppe, also ideal für Firstload, und zum anderen hörten sich die Konditionen traumhaft an: 18 Euro pro vermitteltem Test-Account, dazu noch stornofrei, man muss also nicht mal einen Kauf vermitteln. Die Tatsache, dass die Test-Anmeldung gekündigt werden muss, damit nicht automatisch nach 14-Tagen das kostenpflichtige Abo startet, war zwar etwas unschön, aber jeder Zeitschriftenverlag macht bekanntlich das Gleiche.

Nachdem ich Blogtotal für eine Partnerschaft angemeldet hatte, begab ich mich nochmal kurz auf Recherche zu Firstload. Schnell wurde ich bei Netzwelt fündig, dort stand in dem Bericht nichts gutes über Firstload und die Abo-Masche. Der Bericht war aus dem Jahr 2005 und in einem Folge-Interview gelobte der Betreiber V. Fritzmann Besserung. Bei GoMoPa dann ein Bericht, der den Zusammenhang zu Mega-Downloads offenbarte. Das Mega-Downloads alles andere als seriös ist, war mir bekannt und somit habe ich dann auch die Partnerschaft mit Firstload sofort wieder gekündigt.

Das Thema selbst ist jedoch spannend, hat sich das Firmen-Netzwerk von Fritzmann doch mittlerweile auch das Szeneportal Gulli einverleibt. Und noch spannender wird das Ganze mit dem Anfang August gestarteten Insider-Blog Inside Mega-Downloads.net. Dort berichtet Claus Frickemeier, eine ehemalige Führungskraft in einem der angeschlossenen Inkasso-Unternehmen, wie er in das System reingerutscht und aufgestiegen ist, und später dann die Machenschaften erkannt hat und nun der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge dient. Hut ab, um sich gegen die millionenschwere Fritzmann-Connection aufzulehnen, bedarf es viel Mut.

Wie Frickemeier in einem seiner Beiträge treffend erkennt, spielen auch die Affiliates eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Seiten wie Mega-Downloads.net und Firstload. Und bei Vergütungen von 18 Euro pro Test-Account, gibt es sicherlich auch viele unseriöse Affiliates, die wahllos gesammelte Adressen eintragen, um die Provision zu kassieren. So berichten dann Leute von Rechnungen, obwohl sie nie auf der betreffenden Seite waren. Das gibt es bei anderen Partnerprogrammen sicher auch, aber dort wird dann die Anmeldung storniert und die Provision fliesst zurück.

 

Flug – Flüge – Billigflüge – So wird Ticketpoint gefunden!

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 03. August 2009

Ein Klassiker unter den Suchbegriffen ist wohl die Anfrage nach Flügen. Weil es in diesem Sektor etliche Anbieter gibt, ist allerdings die Konkurrenz groß und eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) lohnt sich in der Regel gar nicht erst.

Auf Platz 1 bei der Suchanfrage zu Flüge und Billigflüge steht ticketpoint.de. Wie Blogtotal in dem Artikel zu ticketpoint.de schon berichtet hat, betreibt man dort aktives SEO durch Linktauschanfragen, welche mittels automatisierter Emails verschickt werden (Spam?).

Aus diesem Anlass wollte ich wissen, warum Ticketpoint ein so gutes Ranking aufweist und habe die Seite unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind recht überraschend und zeigen auf, auf welche Faktoren es ankommt.

Die Domain hat einen PageRank von 4, was nicht sonderlich hoch ist, PR3 und PR4 Seiten gibt es massenweise. Wichtiger ist da schon der Title-Tag, hier stehen die wichtigen Keywords kurz und knapp drin: „Flug Flüge Billigflug Billigflüge buchen“. In den Meta-Keywords dann nochmal das selbe Spiel: „Billigflug, Billigflüge, Flug, Flüge“. Die Description bringt das Thema nochmal in zwei knappen Sätzen unter: „Billigflüge online buchen und sparen. Billigflug finden und Flugpreise weltweit vergleichen.“

Dass man den Title-Tag und Meta-Informationen setzen sollte, dürfte jedem klar sein, der sich mit den SEO-Grundlagen ein wenig auskennt. Von daher unterscheidet sich Ticketpoint noch nicht wesentlich von der Konkurrenz, denn die machen nichts Anderes.

Eine XML-Sitemap ist eigentlich für SEO-Zwecke auch ratsam, fehlt hier aber völlig. Stattdessen wird eine normale HTML-Sitemap angeboten und dort kräftig mit den Flug-Keywords verlinkt:

Flüge Flug Phuket
Flüge Flug Sri Lanka
Flüge Flug Indien
Flüge Flug San Francisco
Flüge Flug …

Auch im Navigations-Menü sind die Textlinks mit einem erweiterten Title-Attribut versehen, der relevante Keywords enthält. So gesehen ist die interne Struktur ganz akzeptabel.

Interessant sind nun die Backlinks auf Ticketpoint. Hier gibt es 284 Links, die Google bekannt sind. Was aber auch die Konkurrenz wie flug.de an Backlinks hat. Die Qualität der Backlinks ist teilweise recht bescheiden, so wird z.B. bei PHP-Books als Kommentar mit dem Autoren-Namen „Flüge“ verlinkt. Sowas kann man als Kommentar-Spam werten.

Ein grosser Pluspunkt scheint die Kooperation mit dem „Bund Deutscher Kriminalbeamter“ zu sein, hier gibt es einen Link von einer Site mit einem hohen Trust.

Den grössten Pluspunkt dürfte Ticketpoint mit dem Alter der Domain haben, denn diese hat laut Webarchiv ein Alter von fast 10 Jahren. Konkurrent flug.de kommt auf fast 12 Jahre.

Kurios ist: Im Footer der Seite verlinkt Ticketpoint auf die Konkurrenz, u.A. auch auf flug.de! Hier ist die Frage, ob das die Relevanz in den Augen von Google erhöht? Scheinbar ja! Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit Links zu Wikipedia.

Fazit: Das Alter der Domain, sowie die interne Verlinkung und wohl auch einige externe Links pushen die Seite ganz nach vorn. Die vielen nicht-relevanten Backlinks sind wohl nicht unbedingt der Grund für eine sehr gute Positionierung, haben aber sicher auch geholfen, allerdings könnten die sich künftig sogar noch als negativ erweisen, wenn man bei Google gekaufte und spammige Links besser erkennt und das Ranking anpasst.

 

Was soll man von firstload.de halten?

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 27. Juli 2009

Es gibt unzählige Anbieter, die einen kostenpflichtigen Zugang zum Usenet anbieten. Einer davon ist firstload.de! Das Usenet ist eigentlich nichts Neues und ursprünglich auch nichts Anderes als einzelne Newsgroups, in denen man Beiträge veröffentlichen und mit Attachments versehen kann. Aber auch beim Usenet gelten die normalen Gesetze, urheberrechtlich geschütztes Material darf eigentlich nicht veröffentlicht werden.

Jetzt gibt es eben Anbieter wie Firstload, die einen schnellen Zugang zu allen Inhalten im Usenet anbieten, quasi als Suchmaschine fürs Usenet. Da die Anbieter aber die gefundenen Inhalte nicht kontrollieren und letztendlich die Betreiber einer Newsgroup für den Inhalt verantwortlich sind, ist es eine Grauzone in der sich Anbieter wie firstload.de bewegen. Denn im Usenet liegt zuhaufe geschütztes Material, wie Videos und Musik.

Prinzipiell steht einem kostenpflichtigen Usenet-Service nichts im Wege, solange man als User nur legale Sachen damit macht. Und auch bei Firstload kann man den legalen Teil des Usenets nutzen. Die Frage wäre sonst auch, was bei normalen Suchmaschinen wie Google passiert, wenn man Seiten mit geschützem Material findet?

Firstload bietet einen 14-tägigen Testzugang an, der erstmal nichts kostet, aber bei einigen Usern in der Vergangenheit für einen faden Beigeschmack gesorgt hat. Denn ähnlich wie bei Zeitschriften-Abos ist der Test zwar kostenlos, es wird allerdings nach dem Testzeitraum automatisch das kostenpflichtige Angebot aktiv (ca. 8 Euro pro Monat), wenn man vorher nicht schriftlich kündigt. Wer sich dieser Tatsache nicht bewusst ist, tappt in eine vermeintliche Abo-Falle. Aber so gesehen ist jedes Zeitschriften Test-Abo eine Falle.

In einigen Foren und auch Online-Artikeln stehen negative Beiträge zu Firstload, eben wegen dieser Abo-Systematik. Allerdings waren fast alle Beiträge aus dem Jahr 2005 und Firstload ist seither immernoch am Markt.

Update: Hier ein aktueller Beitrag zu Gulli und Firstload.

So gesehen kann man den Service von Firstload nur bedingt kostenlos testen, wenn man weiss, was man tut und wenn man sich von einer evtl. Mahnung nicht abschrecken lässt, andernfalls sollte man lieber die Finger davon lassen.

Update: Ein wirklich guter Usenet-Anbieter scheint aEton zu sein, dort gibt es einen kostenlosen Testzugang, der nicht in einer Abofalle endet. Der gratis Zugang befindet sich am Ende der Seite. Ansonsten gibt es bei aEton faire Preise, wenn man eine Flatrate buchen möchte.

Update: Interview mit einem Insider aus dem Firstload-Firmengeflecht.

Wer bereits Erfahrungen mit Firstload hat, wenn möglich aktuelle Berichte, der kann hier gerne seinen Kommentar hinterlassen.

 

Spam mit Linktauschanfragen: ticketpoint.de

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 14. Juli 2009

Anfragen für einen Linktausch sind je keine Seltenheit, fast täglich landen solche Anfragen im Postfach. Den Vogel abgeschossen hat aber definitiv ticketpoint.de (ohne Link)! Vor ein paar Wochen kam die erste Tauschanfrage für eine meiner Seiten mit dem Thema Abnehmen. Billigflüge und Abnehmen passen ja gut zusammen.

Wieder ein paar Tage später kam die nächste Anfrage auf eine völlig andere Seite von mir. Wieder der selbe Text, nur der Domainname von der Seite war ausgetauscht. Und jetzt gab es dann noch eine Anfrage an Blogtotal:

Guten Morgen,
während meiner Recherche in diversen Webkatalogen bin ich auf Ihre Internetpräsenz http://www.blogtotal.de/ gestoßen und möchte auf diesem Weg anfragen, ob Interesse an einer gegenseitigen Verlinkung besteht?
Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, bewertet z.B. Google eingehende Links für die Positionierung in den Suchmaschinen entsprechend, so dass ein Linktausch für beide Seiten von Vorteil wäre. Wir bieten Ihnen einen Link Ihrer Wahl von einer unserer Webseiten an, bei gleichzeitiger Verlinkung unserer Seite.

Verschickt wurde das Ganze an eine nicht wirklich existente Webmaster-Email von Blogtotal. Also läuft der Spass automatisch ab. Und genau da fängt das Ganze an zu nerven.

Liest man weiter in der Mail kommt folgende Passage:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keinerlei Interesse an käuflichen Links haben, sondern ausschließlich an einem langfristigen Linktausch interessiert sind.

Für was soll man denn bitte Verständnis haben? Die Spam-Anfrage kam ja von Ticketpoint und nicht umgekehrt. Noch „lustiger“ wird es aber, wenn man den Haftungsauschluss auf ticketpoint.de liest:

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Selbst versendet Ticketpoint massenweise Spam, aber auf der anderen Seite behält man sich rechtliche Schritte vor, wenn Andere das bei Ihnen versuchen würden? Komische Geschäftspraktiken haben die.

Update: Inzwischen ist man auch im Forum von Antispam e.V. auf Ticketpoint aufmerksam geworden. Ich bin gespannt, wie lange noch solche Mails verschickt werden, bevor der Betreiber damit ins offene Messer rennt.

 

Gmail verlässt das Beta-Stadium

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 08. Juli 2009

Wie man im offiziellen Google-Blog nachlesen kann, hat Google einige seiner Apps aus dem Beta-Stadium genommen und „stabil“ gemacht.

Allen voran, war Gmail wohl das längste Beta-Kind und schlummerte 5 Jahre in diesem Zustand des Halbfertigseins. Obwohl Gmail eigentlich von fast Allen schon als Live-Version genutzt wurde und nicht nur um zu testen.

Auch gut, klingt der folgende Satz von Google:

We’ve come to appreciate that the beta tag just doesn’t fit for large enterprises that aren’t keen to run their business on software that sounds like it’s still in the trial phase.

Damit man also die Businesskunden nicht verschreckt, hat man sich dazu durchgerungen die Logos anzupassen. Ob die Technik nun wesentlich besser ist als vorher, sei mal dahingestellt.

 

Gehirn und Geist in Form bringen

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juli 2009

[Trigami-Review]

Wenn der Geist willig ist, sollte man auf sein Gehirn hören und regelmäßig lesen, welche neuen Erkenntnisse die Wissenschaft im Bereich Psychologie, kognitive Hirnforschung oder auch Sprache immer wieder gewinnt. Das Magazin Gehirn und Geist bietet eine Vielfalt an fundierten und aktuellen wissenschaftlichen Artikeln, die verständlich und anschaulich aufbereitet interessante Einblicke in Gehirn & Geist erlauben.

Dabei ist das Ergebnis intensiver Glücksforschung die Summe langjähriger Erfahrung und professioneller Arbeit, welche der Verlag Spektrum der Wissenschaft bereits in mehreren Magazinen und Projekten sammeln und perfektionieren konnte.

Insofern hat es weniger mit Glaube als vielmehr mit Überzeugung zu tun, wenn man sich entscheidet, den Konzepten von Gehirn und Geist auf den Grund zu gehen und spannende Beiträge aus Wissenschaft und Gesellschaft zu lesen.

Die Themenvielfalt erstreckt sich hierbei von Emotionstheorien über Sammeln, welches Leiden schafft, bis hin zu Themen wie Alzheimer, Demenz oder auch den allen Menschen immanenten Spieltrieb. Ganz ernst sind dabei in jedem Fall die spannenden Interviews, anschaulichen Grafiken und informativen Features und Texte in dem Magazin, ohne dabei trocken und allzu akademisch zu sein. Schließlich ist das Gehirn ein Organ, welches voller Leben, Aktivität, Fantasie und Farbe steckt.

All dies und mehr gilt es zu entdecken – ganz unverbindlich, bequem und unkompliziert. Man kann einfach ein kostenloses Probeheft bestellen und selbst herausfinden, was alles im Fachmagazin Gehirn und Geist steckt. Alles, was man dabei machen muss, ist einen Fragebogen auszufüllen und sich dann ganz dem Schmökern, Lesen und Staunen hinzugeben. Sollte entgegen der Erfahrung der Redaktion einem das Heft nicht gefallen, muss man es nicht abbestellen! Schließlich sollen Leser gewonnen und nicht festgebunden werden.

Wenn man sich entschließt, das Magazin Gehirn und Geist im Abonnement zu beziehen, profitiert man gleichzeitig von vielen Vorteilen. Ein vielfältiger Lesershop, zahlreiche Ausgestaltungs- und Vergünstigungsmöglichkeiten der Abonnements und natürlich reichlich Lesestoff fürs Gehirn und Gemüt. Jeden Monat kann man Zeuge der aktuellen und letzten Erkenntnisse der Gehirnforschung werden und mitreden, wenn es um Fragen rund um die Bereiche Psychologie, Hirnforschung, Evolutionspychologie oder andere spannende Themenfelder geht.

Wer sich also einer individuellen Neurogenese unterziehen und frische Nervenzellen im Gehirn entstehen lassen will, der ist eingeladen das breite Spektrum der Wissenschaft in dem kostenlosen Probeheft unverbindlich kennen zu lernen.

 

Mozilla bringt Firefox 3.0.11 Download

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. Juni 2009

Es gibt mal wieder eine neue Version des beliebten Open Source Browsers Firefox. Mozilla hat nun Firefox 3.0.11 veröffentlicht.

Wie man den Release Notes entnehmen kann, behebt Version 3.0.11 mal wieder einige Probleme:

  • Mehrere Sicherheitslücken wurden geschlossen.
  • Mehrere Stabilitätsprobleme wurden behoben.
  • Mehrere Probleme mit der internen SQLite-Datenbank wurden gemeldet, die nun durch ein Update auf eine neuere Version behoben wurden.
  • Ein Problem im Zusammenhang mit der Lesezeichen-Datenbank wurde behoben.

Aktualisieren lohnt also wie immer, wobei die vielen Updates in letzter Zeit langsam etwas nervig werden.

 

Bing.de – Neue Suchmaschine von Microsoft

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juni 2009

Microsoft hat mit Bing eine neue Suchmaschine gestartet, die Google das Wasser reichen soll. Sieht man von dem Layout mal ab, ähnelt die Suchmaschine auf den ersten Blick stark der Google-Suche. Eine Suche nach speziellen Begriffen wie z.B. Blogtotal, bringt ähnliche Ergebnisse wie Google. Wobei bei Bing die Unterscheidung nach Gross/Kleinschreibung stark auffällt. Sucht man nach „blogtotal“ steht eine andere Seite an der 1, wie wenn man nach „Blogtotal“ sucht.

Richtig gut ist aber die Videosuche geworden:

Bing.de - Suchmaschine

Fährt man mit der Maus über das Vorschaubild zum Video, wird ein Ausschnitt des Videos abgespielt. In der Seitenleiste können die Ergenisse nach verschiedenen Eigenschaften gefiltert werden, z.B. nach Grösse oder Herkunft.

Auf den ersten Blick sieht Bing im Vergleich zu anderen Google-Konkurrenten deutlich besser aus. Cuil war zwar der Hype im letzen Jahr, ist aber irgendwie von der Bildfläche verschwunden, weil nicht wirklich innovativ. Und Wolfram Alpha liefert zwar sematische Ergebnisse, z.B. bei der Suche nach „distance between berlin and munich“ kommen 313 Meilen, 503,7 Kilometer etc. heraus, bei normalen Suchbergiffen wie Blogtoal kommt aber nichts raus.

So gesehen, hat Bing erstmal ein paar nette Neuerungen und zudem noch brauchbare Ergebnisse. Es wird sich zeigen wie gut Bing bei den Suchenden ankommt.

 

Abzocke mit Hausaufgaben.de, Gebrüder Schmidtlein, die Redcio OHG und Olaf Tank

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 02. Juni 2009

Der 24-Jährige Stephan Hermann aus Ludwigsburg staunte nicht schlecht, als er 84 Euro für ein Online-Abo einer Hausaufgabenseite bezahlen sollte, zuzüglich 39 Euro Verzugsgebühren. Er hatte zuvor weder eine Rechnung erhalten, noch hatte er sich überhaupt für den Hausaufgabenservice angemeldet, denn zur Schule geht er schon lange nicht mehr. Die besagte Seite wird unter dem Namen hausaufgaben-heute.com betrieben und hat zahlreiche Nebendomains, wie hausaufgaben.at und hausaufgaben.de!

Ein Blick auf die Seite offenbart eine klassische Abofalle. Es wird ein Anmeldeformular an prominenter Stelle platziert, viele schöne Infos werden versprochen und der Preis ist in kleiner Schrift am Rand platziert. Der Text ist zudem kein richtiger Text, sondern eine Bilddatei, was das Kopieren der Angaben erschwert.

Ein Blick in die AGBs offenbart die Abzocke nur schwer:

Informationen zum Widerrufsrecht und Belehrung:
Der Kunde kann seine auf Vertragsschluss gerichtete Erklärung (§ 1 Abs. 2 AGB: „Anmeldung“) innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Redcio OHG
Geschwister-Scholl-Straße 4, 65428 Rüsselsheim

Fax: 0180-5060530-329 (0,14€/min) a. d. dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise a.d. Mobilfunknetz
E-Mail an: support@hausaufgaben-heute.com

Scheinbar also keine Risiko, einfach eine kurze Mail, wenn die Seite nach der Anmeldung ihren Preis nicht wert ist und schon ist man raus? Weit gefehlt, denn der nächste Satz ist heikel:

Das Widerrufsrecht des Kunden besteht nicht, wenn der Dienstleister mit der Ausführung der Dienstleistung innerhalb von 7 Werktagen ab Vertragsschluss begonnen hat oder der Kunde dies selbst veranlasst hat.

Das Widerrufsrecht wird einem also wieder abgesprochen, denn die Dienstleistung dürfte wohl sofort mit Erteilung des Zugangs erbracht werden. Inwieweit diese Klausel wohl rechtens ist, sei dahin gestellt, ich denke vor Gericht dürfte Sie keinerlei Bestand haben.

Betreiber der Seite ist die Redcio OHG, ein Unternehmen der Gebrüder Schmidtlein, die wohl schon länger ihr Unwesen mit solchen Seiten treiben und ihren Firmennamen darum geändert hatten, wie E-Recht 24 schon berichtet hatte.

Geldeintreiber spielt der Rechtsanwalt Olaf Tank, der auch schon im Zusammenhang mit der Content Services Ltd. aufgefallen ist, die unter Anderem die Abofallenseite opendownload.de betreiben. Eine weitere perfide Seite, die eigentlich kostenlose Software, zum kostenpflichtigen Download anbieten.

Weitere Seiten, bei denen man sich besser nicht anmelden sollte:

azureus-download.com
basteln-heute.com
basteln-ultraeinfach.de
basteln.at
cocktails-heute.com
drogen-heute.com
drogen.at
fabrikverkauf-adressen-finden.de
fabrikverkauf-heute.com
fabrikverkauf.at
games-heute.com
gedichte-heute.com
gedichte-himmel.de
gedichte.at
geldverdienen-heute.com
hausaufgaben.at
hausaufgaben.de
hausaufgaben-heute.com
i-grusskarten.de
kunst-heute.com
kunst.at
lehrstellen-heute.com
lehrstellen-paradies.de
lehrstellen.at
lexikon-heute.com
namen-heute.com
p2p-heute.com
pflanzen-heute.com
rauchen-heute.com
referate-u-hausaufgaben.de
rezepte-selber-kochen.de
routenplanung-heute.com
routenplaner-ol.de
songtexte-heute.com
songtexte-paradies.de
sternzeichen-heute.com
sternzeichen.at
songtexte.at
steuer-heute.com
suchen-heute.com
suchen.at
tattoo-heute.com
tattoo-mega-archiv.de
tiere-heute.com
tiere.at
tierheime-heute.com
vornamen-heute.com
willst-du-mein-freund-sein.com
witze-heute.com

 

Dr. Oliver Pott’s Blaupausen Seminar – Weg zum Millionär

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 26. Mai 2009

Dr. Oliver Pott zeigt den Weg zum Multimillionär. Wer noch nie etwas vom Marketing- und Internet-Experten gehört hat, kein Problem, ich hatte bereits schon einmal einen Beitrag zu einem Ratgeber von Oliver Pott geschrieben: Geld verdienen im Internet.

Ich mache auch gar keinen Hehl daraus, dass ich für jeden, der sich das gratis E-Book von founder.de herunterlädt, vom Doktor eine kleine Provision erhalte. Es kostet ja nichts, und sich zu informieren schadet auch nie, egal wie gut oder schlecht die Tipps sind. Das gratis E-Book is ein geschicktes Modell für Dr. Pott, denn seine kostenpflichtigen Buch- und DVD-Titel sind sehr reisserisch, viele Neukunden finden so den Weg zum Founder. Auch ich habe das ein oder andere Produkt von Pott im Anschluss an den gratis Report gekauft, mehr aus Neugier als aus dem Bedarf heraus.

Die Psychologie mit der Dr. Oliver Pott seine Leser heiss auf neue Produkte macht, hat was für sich. Allerdings stumpft man nach der x-ten Mail mit unglaublichen Angeboten stark ab und der normale User meldet sich wohl vom kostenlosen Newsletter wieder ab.

Jüngstes „Produkt“ das Oliver Pott an den Mann bzw. die Frau bringen will, ist ein Seminar in München, was unter blaupause.de beworben wird und den grössten Zahltag deines seines Lebens verspricht. Eine 1:1 Anleitung, wie man im Stil von Oliver Pott Millionen machen kann. Die Betonung liegt auf kann! Die VIP-Tickets kosten 699 Euro zum Frühbucherpreis, die normalen Tickets 399 Euro. Nach dem 30. Juni kostet der Spass dann jeweils 200 Euro mehr.

Für eine Person ergibt das sicherlich einen grossen Zahltag, aber für den Rest? Die DVDs, die ich von Oliver Pott kenne, sind zwar ganz nett anzusehen, sind aber für den Inhalt und Umfang „leicht“ überteuert. So ist das Material was meist auf 6 DVDs verteilt wird, wohl ohne Probleme auf einer DVD unterzubringen. Und ich befürchte bei dem Seminar wird es sich ähnlich verhalten.

Von unzufriedenen Pott Kunden liest man an manchen Stellen, von daher könnte es an dem Seminar vielleicht sogar lustig werden, wenn sich manch einer mehr für sein Geld erhofft hatte. Denn eines kann man schon jetzt sagen, Millionär wird man nicht mit einer 1:1-Anleitung. Solche Seminare sind nur interessant wenn man Geld übrig hat, und die psychologischen Tricks der Speaker beobachten will.

Was haltet ihr von Oliver Pott, solchen E-Books und DVD-Sets und vor allem von Millionärssemiaren?

 



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